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Sommerzeit ist Reisezeit

Liebe Frauchen und Herrchen, 

wenn Sie bald mit ihrem vierbeinigen Freund in die Sommerferien in Richtung Süden (Mittelmeerraum, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Türkei…) aufbrechen denken Sie bitte an einen optimale Schutz vor den so genannten Reisekrankheiten (Leishmaniose, Ehrlichose, Babesiose, Anaplasmose, Herzwurmerkrankung).  Das sind Erkrankung, die klimabedingt bei uns nicht oder nur selten auftreten. Diese Erkrankungen werden durch Mücken oder Zecken auf Ihr Tier übertragen. Einige dieser Reisekrankheiten sind nicht heilbar und erfordern lebenslange medikamentöse Therapien. Auch Katzen können sich mit einigen Reisekrankheiten infizieren.

Nicht alle bei uns gegen Zecken und Flöhe verabreichte Medikamente schützen auch vor den Reisekrankheiten. Daher sollten Sie sich bei uns in der Praxis über den individuell bestmöglichen und verträglichen Schutz informieren. Eine optimale Vorsorge sollte ca. 1 Woche vor Abreise beginnen.

Bitte beachten Sie auch die gesetzlichen Bestimmungen ihres Reiselandes in Bezug auf Impfungen und Entwurmungen sowie Leinen- und Maulkorbpflicht.
Wir hoffen, dass Sie sich mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke mit einem beruhigten Gefühl auf den Weg in den Urlaub machen können!
Ihr Praxisteam der tierärztlichen Praxis St. Franziskus

Impfungen: Zwingerhusten, Impfung über die Nase

Für Hunde mit einem hohen Infektionsrisiko für Zwingerhusten (z.B. durch Aufenthalt in Hundepensionen oder den Besuch von Hundeausstellungen) gibt es einen Impfstoff der über die Nase verabreicht wird. Es handelt sich um einen Aktiv-Impfstoff gegen die beiden Haupterreger der Erkrankung. Eine einmalige Gabe führt bereits zu einem einjährigen Impfschutz.

Ob diese Impfung bei Ihrem Hund sinnvoll ist sollte individuell abgeklärt werden. Das gilt im übrigen auch für die „übliche“ Jahresimpfung. Bei einem großen Teil der Erkrankungen, gegen die geimpft wird, muß inzwischen nur noch alle drei Jahre geimpft werden.

Ein zu häufiges Impfen ist nicht sinnvoll.

Wir beraten Sie gern!

Frühlingszeit ist Zecken-Zeit

Mit dem Anstieg der Außentemperatur und dem Ausbleiben des Nachtfrostes geht die Zeckensaison in ihre Hauptphase.

Viele Hunde und Katzen werden oft von diesen blutsaugenden Parasiten befallen.

Zecken können bei Mensch und Hund diverse Erkrankungen, wie z.B. die Ehrlichiose, übertragen.

Zur Prophylaxe gegen Zecken gibt es diverse Medikamente in verschiedenen Verabreichungsformen ( Spot on, Tabletten, Halsbänder).

Ob für Ihren Hund oder Ihre Katze eine Prophylaxe gegen Zecken sinnvoll ist hängt von vielen Faktoren ab.

Sprechen Sie uns einfach auf darauf an. Wir beraten Sie gern!

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage:

 (http://www.tierarzt-lünen.de/html/vorsorge.html#Zecken )

Neuer Leptospirose- Impfstoff

Neuer Leptospirose- Impfstoff mit zwei zusätzlichen Impfstämmen Leptospirose ist eine sog. Zoonose; das heißt der Erreger kann von erkrankten Tieren auch auf den Menschen übertragen werden. Daher ist eine Impfung bei gefährdeten Hunden besonders wichtig, nicht nur um die Gefahr einer Infektion ihres Hundes zu vermindern, sondern auch um alle Familienmitglieder zu schützen, die sich wiederum über den Hund anstecken können. Es gibt viele verschieden Typen von Leptospiren, die unterschiedliche Organsysteme befallen können. Symptome einer Leptospirose können unter anderem Fieber, vermehrter Durst, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, blutige Diarrhoe und Gelbsucht sein. Die Tierärztliche Praxis St. Franziskus bietet ihnen den derzeit modernsten Leptospirose- Impfstoff in Europa. Um einen ausreichenden Impfschutz gegen die im Impfstoff enthaltenen neuen Leptospirose-Stämme zu erreichen, muß nach vier Wochen die Leptospirose-Impfung wiederholt werden. Danach erfolgt die Impfung wie üblich jährlich (Staupe, ansteckende Leberentzündung, Parvovirose und Tollwut wird beim erwachsenen Hund dagegen nur alle drei Jahre geimpft). Hunde infizieren sich vor allem durch Kontakt mit infiziertem Wasser oder direkten Kontakt mit Kleinnagern wie Mäusen oder Ratten. Die Erkrankung verursacht vor allem Nieren- und Leberversagen und endet oft tödlich. Menschen können sich an erkrankten Hunden aber auch an infizierten aber symptomfreien Tieren anstecken.

Giardien?

Bedauerlicherweise kursiert im Internet derzeit das Geruecht, die Tierarztpraxis St. Franziskus sei an der Behandlung von an Giardien erkrankten Hundewelpen beteiligt gewesen. Angeblich seien diese Welpen aufgrund der Diagnose euthanasiert worden.

Diese Information hat Dr. Giesbert sehr ueberrascht: „Wir haben definitv keine Welpen wegen Giardiose eingeschlaefert. Ich kann mich keines Falles in meiner 18jaehrigen Laufbahn als praktizierender Tierarzt erinnern, in dem ein solches Vorgehen erforderlich gewesen waere. Fuer eine Euthanasie muss ein triftiger klinischer Grund vorliegen. Da zur Behandlung von Giardienbefall wirksame Medikamente zur Verfuegung stehen, besteht kein Grund zum Einschlaefern.“
Giardien sind winzig kleine Parasiten, die besonders bei Jungtieren zur Entstehung von Durchfall beitragen koennen. Giardien sind in Kotproben leicht nachzuweisen und durch spezielle Dosierung eines Entwurmungsmittels zu bekaempfen. Das groesste Risiko eines Giardienbefalls ist eine Ansteckungsgefahr fuer den Menschen. Schon allein aus diesem Grund raten wir bei Durchfallerkrankungen zu sorgfaeltiger Abklaerung der Ursachen, um eine schnelle und wirksame Therapie einleiten zu koennen.

PS Fuer die umstaendlichen Umlaute in diesem Beitrag muessen wir uns entschuldigen. Dr. Giesbert befindet sich noch bis zum 27.11.2014 in England, wollte aber auf eine sofortige Stellungnahme nicht verzichten.

Flöhe und Zecken

Neben der Möglichkeit der bekannten Spot-on-Präparaten und Halsbändern gibt es jetzt auch Tabletten, die mehrere Monate lang wirken und Ihrem Hund die Flöhe und Zecken vom Leib halten.

Welpen ab der 8. Lebenswoche und 2kg Körpergewicht, medikamentenempfindlichen Collies, sowie tragenden und laktierenden Hündinnen können mit ausgewählten Medikamenten sicher behandelt werden. werden. Flöhe und die Deutschland heimischen Zeckenarten werden innerhalb  Stunden zuverlässig abgetötet. Ein Schutz kann ganze zwölf Wochen anhalten. Eine Tabletten-Gabe ist ideal für Hunde mit empfindlicher Haut, denen bei der „Spot-On“ Behandlung das Fell juckt.

Wir beraten Sie gerne in der Tierärztlichen Praxis St. Franziskus.

Wir brauchen Verstärkung!

Die Tierarztpraxis St. Franziskus sucht die besondere Tierärztin, oder auch den besonderen Tierarzt, um der stetig wachsenden Patientenzahl gerecht zu werden.

Auf unserer Homepage www.tierarzt-lünen.de erfahren Sie, daß wir einen außergewöhnlichen Service mit sorgfältiger Tiermedizin und modernen Geräten anbieten.

Wir benötigen nun einen zweiten Tierarzt, oder eine Tierärztin, für die allgemeine Sprechstunde, gerne mit Interesse an Chirurgie.

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